Im Maerz 2002 setzte ich meinen Traum Eigentuemer einer Kuhherde zu sein um. Die Anfangs aus drei Mutterkuehen bestehende Herde ist auf 10 Tiere angewachsen. Mein Ziel ist es, eine Herde bestehend aus 10 Mutterkuehen, und ca. 20 Jungtieren bis 22 Monate, also maximal 30 Tiere aufzubauen.
Meine Tiere werden artgerecht gehalten. Sie leben ganzjaehrig auf der Weide. Auf den Winterweiden stehen Offenstaelle, so dass sie nach belieben auch im Winter auf die Weide koennen, was sie eigentlich auch bei jedem Wetter tun. Die Tiere leben im Familienverband und werden in der Mutterkuhhaltung gezuechtet. Die Geburten erfolgen auf der Weide (im Stall nur im Winter). Geburten auf der Weide sind problemloser und erfordern nur geringe Hilfe. Die Kaelber bleiben zwischen 1/2 bis 3/4 Jahr bei der Mutter. Sie saugen bei der Mutter nach Bedarf und erhalten keine Milchaustauscher.
Meine Tiere bekommen keine Masthilfen, keine Milchaustauscher und keine Hormone. Pflanzenschutzmittel, Insektizide und Fungizide werden nicht verwendet. Futtermittel sind Heu und Getreide und z.T. Melasseschnitzel.
Die Besatzdiche meiner Weiden betraegt ca. 2-3 GVE (Großvieheinheiten, entspricht einem ausgewachsenen Rind ueber 2 Jahren) pro Hektar. Hierdurch werden; die Weiden geschont und die Nachhaltigkeit ohne Einsatz von Kunstduenger gesichert. Meine Maehweiden werden erst nach der Bluete (1. Mahd ab 15.Juni und 2. Mahd ab 1. September) eines jeden Jahres gemaeht.
Um die Bestandsgroesse von 30 Tieren zu halten, werden entweder Tiere an interessierte Zuechter verkauft oder geschlachtet und das Fleisch anschließend vermarktet. Der Verkauf an Zuechter ist jedoch vorrangig, da nur hierdurch das Rote Hoehenvieh gerettet werden kann.
Ob und wann Tiere geschlachtet werden, koennen sie auf der Seite Vermarktung entnehmen.
Ab 2005 werden meine Tiere im Fleischrinderherdbuch Bonn geführt.
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